Technische Details von HiCrypt™ 2.0

Unterstützte Microsoft-Betriebssysteme

Alle Betriebssysteme werden sowohl in der x86- als auch in der x64-Edition unterstützt.

Microsoft Windows 7
Microsoft Windows 8
Microsoft Windows 8.1
Microsoft Windows 10 *
Microsoft Windows Server 2008 R2
Microsoft Windows Server 2012
Microsoft Windows Server 2012 R2
Microsoft Windows Server 2016 **

* getestet bis Version 1709
** derzeit nicht in Kombination mit Secure Boot

Terminalserver-Umgebungen

HiCrypt™ 2.0 ist kompatibel zum Einsatz in Terminalserver-Umgebungen. Dabei lässt sich HiCrypt™ 2.0 so konfigurieren, dass es nur bei bestimmten Benutzern eingesetzt werden kann. So werden Lizenzkosten reduziert, da nur für die tatsächliche genutzte Anzahl an Sitzungen eine entsprechende Lizenz erworben werden muss.

Weitere Informationen zur Konfiguration von HiCrypt™ 2.0 für Terminalserver-Umgebungen finden Sie in unseren häufig gestellten Fragen.

Systemvoraussetzungen

HiCrypt™ 2.0 stellt keine speziellen Voraussetzungen an die Hardware des Systems. Es gelten die Systemvoraussetzungen des Betriebssystems. Für die Verwendung von HiCrypt™ 2.0 muss vor dessen Installation das Microsoft .NET Framework 4.6 installiert werden. HiCrypt™ 2.0 selbst verschlüsselt Daten auf Netzlaufwerken. Damit HiCrypt™ 2.0 wirksam werden kann, muss mindestens ein Netzlaufwerk verbunden sein.

Verschlüsselung

Als Verschlüsselungsverfahren kommen die folgenden Algorithmen mit den angegebenen Schlüssellängen zum Einsatz.

  • AES (256bit)
  • Blowfish (448bit)
  • IDEA (128bit)

Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen zu erhalten.

Netzwerkprotokolle

HiCrypt™ 2.0 kann Netzlaufwerke verschlüsseln, die mit Standard-Windows-Freigaben verbunden sind. Freigaben, die mit DFS (Distributed File System) angelegt wurden, werden zwar unterstützt, aber für die Verschlüsselung von Netzlaufwerken, die auf einer mit DFS erzeugten Freigabe basieren, setzt HiCrypt™ 2.0 Windows 7 oder neuer voraus.

Netzlaufwerke zu Freigaben, die mit WEBDAV freigegeben wurden, werden analog zu DFS erst ab Windows 7 vollständig unterstützt.

WEBDAV wiederum ist die gebräuchlichste Art und Weise, Online-Festplatten als Netzlaufwerke zu verbinden. HiCrypt™ 2.0 unterstützt derzeit nur die Online-Festplatten, die mit WEBDAV freigegeben und am Computer als Netzlaufwerk verbunden sind.
Manche Anbieter von Online-Festplatten verwenden eine eigene Software, um ein Netzlaufwerk zu der Online-Festplatte zu verbinden. In vielen Fällen wird dabei nicht der von Microsoft verwendete Standard-Redirector genutzt. Derartig eingebundene Netzlaufwerke werden von HiCrypt™ 2.0 nicht erkannt und damit auch nicht unterstützt. Im Zweifelsfall muss HiCrypt™ 2.0 auf Kompatibilität mit derartiger Software und den damit verbundenen Netzlaufwerken getestet werden.

Installation

Die Setup-Datei von HiCrypt™ 2.0 ist eine mit InstallShield erstellte, ausführbare Datei. Damit kann HiCrypt™ 2.0 sowohl manuell als auch automatisch installiert werden. Hierfür unterstützt das Setup eine sogenannte SILENT-Installation (oder auch „Unattended Setup“ genannt). Dabei wird die Installation zunächst einmal manuell so durchgeführt, wie sie später automatisch ablaufen soll. Die manuelle Installation wird dabei auf der Kommandozeile unter Angabe von Parametern gestartet. Es entsteht eine Protokoll-Datei, die wiederum als Parameter bei der automatischen Installation angegeben werden muss. Auf diese Art und Weise werden viele Softwareverteilsysteme unterstützt.

Weitere Informationen zur automatischen Verteilung von HiCrypt™ 2.0 finden Sie in unseren häufig gestellten Fragen.